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Aktuelles

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Webinar – Entgelttransparenz für Arbeitgeber – kostenfrei

Pflichten, Chancen und Auswirkungen auf die betriebliche Praxis

Das Entgelttransparenzgesetz ist am 6. Juli 2017 in Kraft getreten. Ihre Beschäftigten können somit Auskunft über die Entgeltstrukturen in Ihrem Unternehmen verlangen. Auf Sie als Arbeitgeber kommen mit dem neuen Gesetz neue Berichtspflichten und Prüfverfahren zu.

In Kooperation mit DATAKONTEXT laden wir Sie ein zu unserem exklusiven und kostenfreien Onlineseminar:

Entgelttransparenz für Arbeitgeber am 16.11.2017 von 11.00 bis 12.00 Uhr

Unser Experte Rainer Spies erläutert im Überblick alles Wissenswerte bezüglich Ihrer Rechte und Pflichten.

Einem Zitat der damaligen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig können wir entnehmen, wie brisant das Thema für deutsche Unternehmen und Organisationen werden kann:

"Man muss das Tabu brechen, dass über Geld nicht gesprochen wird, wenn wir wollen, dass Frauen und Männer beim Gehalt nicht gegeneinander ausgespielt werden. Mit diesem neuen Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit erhalten Frauen nun konkrete Mittel zur Durchsetzung ihrer Ansprüche. Das würde bis zur einer Klage vor Gericht reichen" sagte die SPD-Politikerin im ARD-Morgenmagazin.

Wie gut sind Sie auf diese Anforderungen vorbereitet?

Erfahren Sie, welche Ansprüche der Beschäftigten das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) definiert und welche Auswirkungen es für Ihren Betrieb hat. Lernen Sie mit „eg-check“ ein konkretes Instrumentarium kennen, das nachweislich geeignet ist für die betriebliche Prüfung Ihrer Entgeltregelungen und Entgeltbestandteile.

Inhalte

Es erwarten Sie

  • ein erster Überblick über die Neuregelungen des EntgTranspG und die Pflichten, die Arbeitgeber laut Gesetz zu beachten haben
  • Impulse zu den Chancen von Entgelttransparenz und möglichen betrieblichen Handlungsfeldern zur Herstellung von Entgeltgleichheit
  • Informationen darüber, was das Gesetz unter einem betrieblichen Prüfverfahren versteht
  • die Vorstellung von „eg-check“ als einem geeigneten Prüfverfahren
  • Informationen zum Vorgehen beim Einsatz von „eg-check“ im Betrieb

 

Veranstaltungsformat

Das Webinar bietet einen kompakten, zeitsparenden Einstieg in die Thematik – ohne Reise- und Abwesenheitszeiten.

Zielgruppe

Personalverantwortliche, Fach- und Führungskräfte, Entgeltexperten, Betriebsräte

Hier: Anmeldung bis zum 14. November 2017 Download webinar-info (pdf)

Webinar in Kooperation mit:
Datakontext

Wir unterstützen Sie
Gerne unterstützen wir Sie bei alle Fragen rund um das neue Entgelttransparenzgesetz. Insbesondere bieten wir eine Analyse Ihrer Entgeltstrukturen mit Hilfe von „eg-check“ an. Diese wird teilweise durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefördert. Ferner begleiten wir, auch unter Diversity Aspekten, bei der Implementierung personalpolitischer Instrumente und Maßnahmen, wie z.B. Recruiting- und Employer-Branding-Aktivitäten.

Weitere Infos Beratungsangebot

Entgelttransparenzgesetz (EntgTransG) – Hintergründe, rechtliche Folgen und geeignete Maßnahmen

Der am 11. Januar 2017 im Bundeskabinett verabschiedete Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen (Entgelttransparenzgesetz) (EntgTransG) hat zum Ziel, mögliche Entgeltungleichheiten zwischen Männern und Frauen in den Betrieben transparent zu machen und die Gleichbehandlung bei der Bezahlung zu stärken.

Die Entgeltlücke

In Deutschland besteht eine Entgeltlücke (Gender Pay Gap). Das ist unbestritten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdienen Frauen im Durchschnitt pro Stunde 21 Prozent weniger als Männer. Umstritten ist indes, wie hoch der „bereinigte Gender Pay Gap“ ist und was ursächlich für die Entgeltlücke ist. Laut Destatis beträgt der bereinigte Gender Pay Gap sieben Prozent.

Ungeachtet solcher ökonomisch-statistischer Betrachtungen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene bleibt festzuhalten, dass der Grundsatz „Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit“ einen individuellen Rechtsanspruch begründet – und zwar unabhängig und bereits vor der Verabschiedung des aktuellen Gesetzesentwurfes.

Bestehender Rechtsanspruch wird gestärkt

Das Entgelttransparenzgesetz will diesen bereits bestehenden Rechtsanspruch stärken, indem es beispielsweise einen individuellen Auskunftsanspruch für alle Beschäftigten in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern im Hinblick auf die Kriterien formuliert, nach denen sie bezahlt werden.

Daneben sind nicht tarifgebundene Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten aufgefordert, freiwillig ein Prüfverfahren zur Lohngerechtigkeit mit Berichten zur Lohnstruktur umzusetzen. Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern, die lageberichtspflichtig sind, müssen alle fünf Jahre über den Stand der Entgeltgleichheit berichten.

Analyse Ihrer Entgeltstrukturen mit „eg-check“

Ein Verfahren zur Überprüfung von Entgeltregelungen im Hinblick auf eine mögliche Ungleichbehandlung von Frauen und Männern ist „eg‑check“. Dabei handelt es sich um ein analytisches Verfahren zur Arbeitsbewertung, das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) anerkannt ist.

Das Prüfinstrumentarium von „eg‑check“ ermöglicht zum einen die betriebliche Entgeltpraxis auf ihre diskriminierungsfreie Gestaltung hin zu überprüfen; ebenso aber auch tarifvertragliche Regelungen. Zum anderen ist „eg‑check“ ein Verfahren, das gezielt für die Modernisierung von Entgeltsystemen mit der Zielsetzung „Fair Pay“ genutzt werden kann.

Das Instrument basiert auf aktuellen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich der zeitgemäßen Anforderung an Arbeitsplätze im Hinblick auf die Bereiche „Wissen und Können“, „psycho-soziale Anforderungen“, „Verantwortung“ und „physische Anforderungen“.

„Fair Pay“ – ein gutes Argument für Sie als Arbeitgeber

Entgelttransparenz und Entgeltgerechtigkeit sind heutzutage auch eine Frage der Unternehmenskultur und nicht zuletzt Ihrer Attraktivität als Arbeitgeber (Employer Branding). Nicht nur Frauen, die eine immer begehrtere Zielgruppe auf dem Arbeitsmarkt bilden, sondern Arbeitnehmer insgesamt erwarten, nach dem Grundsatz „Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit“ entlohnt zu werden

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion können sich daher auch und gerade kleinere Unternehmen, die von den Folgen des neuen Gesetzes ausgenommen sind, der Themen Transparenz und Gleichheit beim Entgelt annehmen – und dieses als ein Alleinstellungsmerkmal im Rahmen ihres Employer Brandings nutzen!

Eine Analyse der Entgeltstrukturen und eine mögliche Anpassung dieser schafft Vertrauen und stärkt die Glaubwürdigkeit in puncto Fairness – bei potenziellen Kandidaten und nicht zuletzt bei den bereits beschäftigten Mitarbeitern, die langfristig gebunden werden sollen.

Fördern Sie Frauen jenseits von Entgeltfragen

Die Überprüfung und Modernisierung von Entgeltstrukturen im Hinblick auf Fair Pay kann und sollte ergänzt werden durch arbeitgeberseitige Maßnahmen, die Frauen den Zugang zu „Männerberufen“ und internen Talentpools erleichtern und ihre Weiterentwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gezielt fördern.